Man versteht darunter die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme. Wobei der Ausdruck Kraft-Wärme-Kopplung alles bezeichnet und der Ausdruck Blockheizkraftwerke nur einen Teil der Kraft-Wärme-Kopplung bezeichnet. Ziel dabei ist die erzeugte Energie möglichst effizient zu nutzen. Es ist also eine Technik für den Umweltschutz und zur Schonung unserer Vorräte an Erdgas und Öl.
Wie funktioniert also nun diese Technik ?
Das Beispiel Automobil-Motor
Der Automobil-Motor liefert Kraft zum Antrieb des Automobils. Im Winter, wenn es kalt ist, liefert er auch gleichzeitig Wärme für die Heizung.
Wenn man nun diesen Motor aus dem Automobil nimmt und damit einen Generator antreibt, so erzeugt man mit dessen Kraft Strom. Nutzen wir zusätzlich die Wärme aus den Abgasen (Auspuff) und kühlen den Generator mit Wasser, können wir fast die gesamte Energie des Treibstoffes nutzen. Den Motor, den Generator und alle Wärmetauscher sind auf einen Rahmen montiert und werden meist von einem Gehäuse umgeben. Darum nennt man diese Art der Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen Blockheizkraftwerke.
Aber warum soll diese Kraft-Wärme-Kopplungsanlage die Umwelt schonen? Um das zu beantworten verfolgen wir den Weg der Stromerzeugung vom Kraftwerk zum Haushalt.

Nur 40 % der Energie, die im Kraftwerk aufgewendet wird, kommt zu Hause an. Die Überlegung ist hier, kann man das nicht besser machen und wo geht diese Energie überhaupt hin?
Normalerweise wird diese Energie zum größten Teil vom Kühlturm des Kraftwerks an die Umwelt abgegeben. Nur bei Heizkraftwerken kann diese Wärme zum Teil genutzt werden. Dies sind die Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen die keine Blockheizkraftwerke sind.